Formel und Methode
Rechenbeispiel
Rechenbeispiel: b=1000 mm, t=10 mm, Rm=400 MPa, W=100 mm, Rd=10 mm und Rp=10 mm ergeben 51,020 metrische tf, etwa 500,339 kN. Zugfestigkeit und beide Radien sind zunächst leer und müssen tatsächlich eingegeben werden.
Annahmen und Grenzen
- Rm bezeichnet die Zugfestigkeit, nicht die Streckgrenze. Verwenden Sie die tatsächlichen Blechdaten. Es wird kein Wert aus einem Werkstoffnamen abgeleitet; ein leeres Feld verhindert die Berechnung.
- Rd und Rp müssen als tatsächliche positive Radien eingegeben werden. Null ersetzt keinen unbekannten Radius. W größer als deren Summe ist nur eine Formelbedingung und bestätigt keine Eignung für Dicke oder Innenradius.
- Die empirische Gleichung stammt aus einem Stahlblech-/Hardox-Leitfaden und dient nur der Vorabschätzung unter den genannten 90°-Luftbiegebedingungen. Schmierung, Werkstoffstreuung, Werkzeugform und Reibung beeinflussen das Ergebnis. SSAB empfiehlt Biegeversuche.
- Das Ergebnis ist keine sichere Maschinenkapazität. Streckenlast, außermittige Belastung, Stempel-/Matrizenbelastbarkeit, Mindest-Schenkellänge und Gestellgrenzen werden nicht geprüft. Diese Punkte sind vor dem Betrieb anhand der Maschinen- und Werkzeugunterlagen zu bestätigen.
- tf bedeutet hier ausdrücklich metrische Tonnenkraft: 1 tf = 9,80665 kN. Sie entspricht weder der US-amerikanischen short ton-force noch der britischen long ton-force. Beispiele sind keine Werkstoff- oder Werkzeugempfehlungen.
Häufige Fragen
Kann ich Aluminium, andere Winkel oder Gesenkbiegen auf Anschlag berechnen?
Diese Fälle sind hier nicht validiert; es wird kein allgemeiner Korrekturfaktor angegeben. Verwenden Sie ein Herstellermodell und Versuchsdaten für Werkstoff, Verfahren und Werkzeuge.