So verwenden Sie es
- Geben Sie die öffentliche IP, Domain oder E-Mail-Adresse ein. Bei einer E-Mail-Adresse wird nur die Domain nach dem @ verwendet.
- Bei einer Domain ermittelt das Tool die MX-Mailserver, einzelne im SPF eingetragene IPv4-Adressen und die Website-IP, prüft jede davon und prüft die Domain selbst gegen Domain-Blacklists.
- Lesen Sie die Tabelle: Rot heißt gelistet, Gelb eine breite Liste oder ein Hinweis, Grau eine Liste, die Sie auf deren Website von Hand prüfen. Der Listenname öffnet die offiziellen Details, „Entfernung beantragen“ führt zum Verfahren der Liste.
So beheben Sie einen Blacklist-Eintrag
- Quelle finden: kompromittierte Postfächer und schwache Passwörter, infizierte Rechner, missbrauchte Website-Formulare oder Skripte und ein offenes Mail-Relay prüfen.
- Authentifizierung vervollständigen: Die Absender-IP braucht einen PTR, der in beide Richtungen zum Hostnamen passt, die Domain korrektes SPF, DKIM und DMARC; der E-Mail-Health-Check prüft alles in einem Durchgang.
- Entfernung erst nach der Behebung beantragen: Nutzen Sie bei jeder Liste den Link „Entfernung beantragen“; manche Einträge laufen von selbst ab, wiederholte Einträge dauern länger.
- Gehört die IP einem Shared Hoster, Cloud-Server oder E-Mail-Anbieter, schicken Sie die Ergebnisse an den Anbieter; senden Sie bei Bedarf über dessen authentifiziertes SMTP.
Geprüfte Blacklists
Automatisch geprüfte Listen fragt der Server dieser Website direkt bei den offiziellen DNS-Servern der jeweiligen Liste ab; Listen, die eine Freigabe oder Registrierung verlangen oder auf nicht kommerzielle Nutzung beschränkt sind, werden nur verlinkt.
| Liste | Typ | Art der Prüfung | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Spamhaus ZEN | IP-Liste | Auf der Website von Hand prüfen | Vereint die Listen SBL, XBL und PBL; eine der von empfangenden Mailservern am häufigsten genutzten IP-Listen. |
| SpamCop | IP-Liste | Automatisch geprüft | Listet von Nutzern und Spamfallen gemeldete Quellen; eine IP wird 24 Stunden nach der letzten Meldung automatisch entfernt. |
| UCEPROTECT Level 1 | IP-Liste | Automatisch geprüft | Listet einzelne IPs, die an ihre Spamfallen gesendet haben; Einträge laufen automatisch ab. |
| UCEPROTECT Level 2 | IP-Liste | Automatisch geprüft | Listet ganze Bereiche, wenn mehrere IPs darin gelistet sind; Ihre IP kann also nur von Nachbarn betroffen sein. |
| UCEPROTECT Level 3 | IP-Liste | Automatisch geprüft | Listet das gesamte Netz eines Providers (ASN); das betrifft den Provider insgesamt, nicht unbedingt Ihre IP. |
| Backscatterer | IP-Liste | Automatisch geprüft | Listet Server, die Bounces an gefälschte Absender schicken (Backscatter) oder Absender-Callouts durchführen. |
| PSBL | IP-Liste | Automatisch geprüft | Passive Spamfallen-Liste; jeder kann eine IP auf der Website entfernen, sofort wirksam. |
| DroneBL | IP-Liste | Automatisch geprüft | Erfasst kompromittierte Hosts, offene Proxys und Botnetz-Knoten; der Rückgabecode nennt die Art. |
| Mailspike | IP-Liste | Automatisch geprüft | Bewertet IPs nach Versandverhalten; 127.0.0.2 bedeutet gelistet, 127.0.0.10–14 schlechte Reputationsstufen. |
| S5H | IP-Liste | Automatisch geprüft | Kleine, unabhängig betriebene Liste von Spam-Quellen. |
| blocklist.de | IP-Liste | Automatisch geprüft | Listet IPs, die in den letzten 48 Stunden Mail-, SSH- oder andere Dienste angegriffen haben. |
| SpamEatingMonkey | IP-Liste | Automatisch geprüft | Eine von Spamfallen gespeiste IP-Liste. |
| SpamEatingMonkey Backscatter | IP-Liste | Automatisch geprüft | Listet Server, die Backscatter-Bounces senden. |
| GBUdb Truncate | IP-Liste | Automatisch geprüft | Anhand von Versand-Reputationsstatistiken ausgewählte Spam-Quell-IPs. |
| ZapBL | IP-Liste | Automatisch geprüft | Eine Liste, die ihre Administratoren anhand empfangenen Spams pflegen. |
| 0spam | IP-Liste | Automatisch geprüft | Für jede Nutzung kostenlos, auch die Entfernung ist kostenlos. |
| InterServer RBL | IP-Liste | Automatisch geprüft | Eine Liste von Spam- und Angriffsquellen des Hosters InterServer. |
| Suomispam | IP-Liste | Automatisch geprüft | Erfasst Spam-Quellen auf Finnisch oder mit Bezug zu Finnland. |
| SPFBL | IP-Liste | Automatisch geprüft | Die Reputationsliste des brasilianischen SPFBL-Projekts; die Entfernung beantragen Sie auf der Website. |
| Anonmails | IP-Liste | Automatisch geprüft | Eine Spamfallen-Liste von anonmails.de aus Deutschland. |
| SWINOG | IP-Liste | Automatisch geprüft | Eine Spamfallen-Liste von ImproWare aus der Schweiz. |
| Fabel Spamsources | IP-Liste | Automatisch geprüft | Eine Spam-Quellenliste von Fabel aus Dänemark; die Entfernung beantragen Sie selbst auf der Website. |
| Barracuda BRBL | IP-Liste | Auf der Website von Hand prüfen | Die Reputationsliste von Barracuda, die viele Unternehmens-Mailgateways nutzen. |
| SpamRATS | IP-Liste | Auf der Website von Hand prüfen | Listet IPs ohne Reverse-DNS, dynamische Adressen und Spam-Quellen. |
| Abusix Mail Intelligence | IP-Liste | Auf der Website von Hand prüfen | Eine kommerzielle Liste mit Bedrohungsdaten für E-Mails. |
| Invaluement | IP-Liste | Auf der Website von Hand prüfen | Eine Absender-Reputationsliste im Abonnement. |
| Spamhaus DBL | Domainliste | Auf der Website von Hand prüfen | Die Domainliste von Spamhaus mit Domains aus Spam, Phishing und Malware. |
| SPFBL | Domainliste | Automatisch geprüft | Die Domain-Reputationsliste des SPFBL-Projekts. |
| Suomispam DBL | Domainliste | Automatisch geprüft | Die Domainliste von Suomispam. |
| NordSpam DBL | Domainliste | Automatisch geprüft | Die Liste von NordSpam mit Domains aus nordischem Spam. |
| SpamEatingMonkey URIBL | Domainliste | Automatisch geprüft | Listet Domains, die in Links in Spam vorkommen. |
| SWINOG URIBL | Domainliste | Automatisch geprüft | Eine Domainliste, die ImproWare aus Spamfallen erstellt. |
| SURBL | Domainliste | Auf der Website von Hand prüfen | Listet Domains aus dem Text von Spam- und Phishing-Mails. |
| URIBL | Domainliste | Auf der Website von Hand prüfen | Listet Domains aus Links in Spam. |
Häufig gestellte Fragen
Ist der Blacklist-Check kostenlos? Gibt es Grenzen?
Ja, und eine Anmeldung ist nicht nötig. Um die Nutzungsbedingungen der Listen einzuhalten, sind pro Netz bis zu 3 Prüfungen pro Minute und 30 pro Tag möglich; wiederholte Prüfungen derselben IP oder Domain innerhalb von 30 Minuten liefern das zwischengespeicherte Ergebnis.
Welche Blacklists werden geprüft, und warum müssen Spamhaus und Barracuda von Hand geprüft werden?
Automatisch geprüft werden über 20 IP-Listen, die kostenlose Abfragen erlauben, darunter SpamCop, UCEPROTECT Stufe 1–3, PSBL, DroneBL, Mailspike und blocklist.de, dazu mehrere Domainlisten; die vollständige Liste steht unten. Kostenlose öffentliche Abfragen bei Spamhaus sind nur für nicht kommerzielle Nutzung erlaubt, Barracuda verlangt die Registrierung des abfragenden Servers, SpamRATS, Abusix und andere brauchen einen Schlüssel oder ein Abo. Diese Website fragt sie daher nicht automatisch ab und verlinkt auf ihre offiziellen Abfragen.
Was tun, wenn ein Ergebnis „Gelistet“ zeigt?
Suchen Sie vor dem Entfernungsantrag die Ursache: kompromittierte Postfächer, infizierte Rechner, ein offenes Relay oder ein missbrauchtes Website-Formular, und prüfen Sie PTR, SPF, DKIM und DMARC. Danach folgen Sie dem Verfahren der jeweiligen Liste: SpamCop und UCEPROTECT Stufe 1 laufen automatisch ab, PSBL, blocklist.de, SPFBL und andere bieten eine Selbstentfernung auf ihrer Website. Gehört die IP einem Shared Hoster oder E-Mail-Anbieter, wenden Sie sich an den Anbieter.
Wenn nichts gelistet ist, landen meine Mails dann im Posteingang?
Nicht unbedingt. Öffentliche Blacklists sind nur ein Reputationssignal; Gmail, Outlook und andere Empfänger haben eigene Reputationssysteme, Beschwerdequoten und Filter, die sich nicht per DNS abfragen lassen. Prüfen Sie auch SPF, DKIM, DMARC und PTR und sehen Sie sich Zustelldaten in offiziellen Tools wie Gmail Postmaster Tools an.
Warum steht meine IP auf UCEPROTECT Stufe 2 oder 3?
Stufe 2 listet Bereiche, Stufe 3 das gesamte Netz eines Providers (ASN) – meist, weil andere Kunden im selben Bereich oder beim selben Provider Spam versendet haben; es muss also nicht an Ihnen liegen. Steht Ihre IP weder auf Stufe 1 noch auf anderen Listen, wenden Sie sich zuerst an Ihren Provider. Das Tool zeigt diese beiden Stufen als gelbe Hinweise, nicht als schwere Treffer.
Was bedeutet der Rückgabecode 127.0.0.2?
DNS-Blacklists antworten auf „gelistet“ mit einer Adresse 127.x.x.x; kein Eintrag (NXDOMAIN) heißt nicht gelistet. 127.0.0.2 ist der häufigste Code; manche Listen verwenden je nach Grund andere Codes, das Tool zeigt die jeweilige Bedeutung. Codes wie 127.255.255.x sind Abfragefehler, keine Einträge, und werden als „Unbekannt“ angezeigt.
Warum prüft eine Domain mehrere IPs? Ist die MX-IP meine Absender-IP?
MX-Server empfangen Mails. Ein eigener Mailserver versendet oft über dieselbe IP, bei einem gehosteten E-Mail-Dienst ist die Absender-IP meist eine andere. Das Tool prüft die MX-IPs, einzelne im SPF eingetragene IPv4-Adressen und die Website-IP und zeigt jeweils die Herkunft. Die echte Absender-IP steht in den Received-Headern einer gesendeten Nachricht oder in der Dokumentation Ihres Anbieters; Sie können diese IP direkt eingeben.
Kann ich eine IPv6-Adresse prüfen?
Sie können eine eingeben, aber die meisten öffentlichen Blacklists erfassen nur IPv4. Das Tool testet jede Liste stündlich mit den Testadressen aus RFC 5782, fragt nur Listen mit IPv6-Unterstützung ab und zeigt die übrigen als „Kein IPv6“, nicht als „nicht gelistet“.
Laufen die Abfragen über öffentliches DNS? Wie genau sind die Ergebnisse?
Nein. Viele Listen lehnen Abfragen über öffentliches DNS ab oder beantworten sie falsch, daher fragt der Server dieser Website die offiziellen DNS-Server jeder Liste direkt ab und testet jede Liste stündlich mit Testadressen; eine Liste, die nicht mehr funktioniert oder jede Adresse als gelistet meldet, wird automatisch abgeschaltet. Ergebnisse werden bis zu 30 Minuten zwischengespeichert, eine gerade geänderte Liste kann also kurz verzögert erscheinen.
Warum fehlen SORBS und NiX Spam?
Beide wurden eingestellt (NiX Spam hat es auf der Website angekündigt, die Abfragedomain von SORBS löst nicht mehr auf). Nennt ein Bounce sie trotzdem, ist die Konfiguration des empfangenden Servers meist veraltet; leiten Sie den Bounce an dessen Administrator weiter.